Chronik

22.10.2018 Salus Trio, Eröffnung Vernissage, Landquart Schweiz
20.10.2018 Quintett con.moto, Kinderkonzert "Hänsel und Gretel",, Rezitation Bettina Barnay, Stadtbücherei Bregenz
10.10.2018 Hyperion Trio, Umrahmung einer Lesung von "Pro Mente", Kulturhaus Dornbirn
23.09.2018 Vokalensemble Ottava Rima und Trio Concertante, Konzertreihe Basilika Rankweil
29.05.2018 Hyperion Trio, Umrahmung einer Lesung von "Pro Mente", Kulturhaus Dornbirn
04.03.2018 Flötenquartett QUART.ART, Festmesse Gounod und Umrahmung Festakt, Pfarre Höchst
25.10.2017 Flötenquartett QUART.ART und Männerchor Lauterach, Festkonzert, Hofsteigsaal Lauterach
12.10.2017 Hyperion Trio, Umrahmung Eröffnungsrede "Tag der Psychotherapie", Kulturhaus Dornbirn
10.10.2017 Hyperion Trio, Umrahmung einer Lesung von "Pro Mente", Kulturhaus Dornbirn
20.09.2017 Salus Trio, Umrahmung einer Lesung, Hotel Saladina Gaschurn
22.07.2017 Salus Trio, Kammermusikkonzert, Montafoner Kultursommer, Kunstforum Montafon
14.12.2016 Harfenquintett QUART.ART, Weihnachtskonzert, Landesbibliothek Bregenz
13.10.2016 Duo Concertante, Umrahmung einer Lesung, Palliativstation Hohenems
12.10.2016 Hyperion Trio, Umrahmung einer Lesung von "Pro Mente" , Kulturhaus Dornbirn
29.09.2016 Hyperion Trio, Benefizkonzert, Pfarrsaal St. Karl Hohenems
28.09.2016 Hyperion Trio, Benefizkonzert, Pfarrzentrum St. Peter und Paul Lustenau
16.09.2016 Harfenquintett QUART.ART, Kammermusikkonzert, Villa Grünau Kennelbach
08.05.2016 Trio Concertante und Rezitation Anna Mika, Matinée, Hofsteigsaal Schwarzach
01.12.2015 Flötenquartett QUART.ART und Vocale Neuburg, CD-Präsentation, Stift Seitenstetten
30.11.2015 Flötenquartett QUART.ART und Vocale Neuburg, CD-Präsentation, Stift Melk
28.11.2015 Flötenquartett QUART.ART und Vocale Neuburg, CD Präsentation, Kirche Koblach
17.10.2015 Trio Concertante, Benefizkonzert, Pfarrkirche St. Peter und Paul Lustenau
19.09.2015 Mitglieder des Ensembles, Orchesterkonzert, Triesen (FL)
07.08.2015 Duo Concertante, Kammermusikkonzert, Kloster Gauenstein Schruns
23.05.2015 Flötenquartett QUART.ART, 90-Jahr-Feier Männerchor Lauterach, Hofsteigsaal Lauterach
07.02.2015 Salus Trio, Kammermusikkonzert, Hotel Felbermayer Gaschurn
20.12.2014 Harfenquintett QUART.ART, Benefizkonzert, Pfarrkirche St. Peter und Paul Lustenau
25.10.2014 Flötenquartett QUART.ART und Männerchor Lauterach, Festkonzert, Hofsteigsaal Lauterach
18.10.2014 Harfenquintett QUART.ART, Kammermusikkonzert, Alte Kirche Götzis
12.10.2014 Harfenquintett QUART.ART, Benefizkonzert für "Pink Ribbon", Gemeindesaal Nenzing
14.08.2014 Salus Trio, Kammermusikkonzert, Hotel Felbermayer Gaschurn
19.06.2014 Flötenquartett QUART.ART, Kammermusikkonzert, Alte Kirche Götzis
22.12.2013 Flötenquartett QUART.ART, Benefizkonzert, Pfarrkirche St. Peter und Paul Lustenau
19.12.2013 Flötenquartett QUART.ART, Kammermusikkonzert, Pfarrsaal Feldkirch Tisis
01.12.2013 Flötenquartett QUART.ART u. Kirchenchor Rohrbach, Weihnachtskonzert, Dornbirn Rohrbach
23.10.2013 Flötenquartett QUART.ART und Orgel, Benefizkonzert, Landeskonservatorium Feldkirch
23.06.2013 Flötenquartett QUART.ART und Orgel, Konzert, Pfarrkirche Lustenau Rheindorf
23.12.2012 Flötenquartett QUART.ART und Männerchor Götzis, Weihnachtskonzert, Alte Kirche Götzis
12.12.2012 Flötenquartett QUART.ART, Kammermusikkonzert, Landesbibliothek Bregenz

Referenzen

 

Vorarlberger Nachrichten, 25.9.2018, Fritz Jurmann
Meister des A-capella-Gesangs. Ottava Rima und Trio Concertante beeindruckten mit Nordischem in der Basilika.

Niemand sonst im Land beherrscht die hohe Kunst des A-cappella-Gesangs in dieser Perfektion und klanglichen Reinheit wie das Ensemble Ottava Rima, das sich am Sonntag für seinen dritten Auftritt in der Basilikareihe das hochqualifizierte heimische Trio Concertante als instrumentales Pendant ins Boot holte. Die beiden Gruppen verbanden „Nordlichter“, alte und neue „Northern Lights“ aus Skandinavien, Großbritannien und dem Baltikum zu einem Bilderbogen, der die Zuhörergemeinde in der vollbesetzten Kirche eine Stunde in Bann schlug.

Die seit 2010 in unveränderter Besetzung auftretende Formation hat sich schwerpunktmäßig stets auf die Alte und Neue Musik konzentriert. Diesmal haben sich die vier Damen und vier Herren fast ausschließlich die aktuelle Chormusik mit prägenden Komponistennamen und damit einen extrem fordernden Bereich vorgenommen, der mit abenteuerlichen harmonischen Entwicklungen und ausgefuchsten Akkorden im oft achtstimmigen Satz höchste Ansprüche stellt. Man hat das Gefühl, das Ensemble möchte damit seine Grenzen ausloten und tut das auch mit bewundernswertem Einsatz und höchster Konzentration. Motetten auf der Basis des Gregorianischen Chorals wie Arvo Pärts „Cantate Domino“ oder Andris Vecumnieks‘ komplexes „Agnus Dei“ überraschen in klanglich geschlossenen, ausgerundeten Versionen und einer Ausdrucksvielfalt, die erstaunt.

Ergreifend

Das Trio Concertante, in dem sich die in verschiedenen Aufgaben im Musikleben des Landes hoch geschätzten Musiker Simone Melanie Bösch, Flöte, Julia Scheier, Harfe, und Thomas Dünser, Violoncello, zu feinsinnig erfühlter Kammermusik gefunden haben, übernimmt selbstbewusst Teile dieses Programms, die sich nahtlos ins Vokale einfügen. Besonders eindrücklich gelingt dies in einem romantischen Edward-Elgar-Block, bei dem zwischen instrumentalem Morgen- und Nachtlied ein vokales „Lux aeternam“ in ergreifender Deutung an die Vergänglichkeit erinnert. Besonders gut auch, wie mehrere aktuelle „Ave Maria“-Vertonungen von Rihards Dubra und Philip Stopford durch die von Julia Scheier auf einer Barockharfe gespielte höfische Musik von John Dowland auf ihre Ursprünge zurückgeführt werden. Zwei Kompositionen aus Frauenhand zeigen neue Sichtweisen auf. Während der Gospel „Were You There“ der Finnin Mia Makaroff inhaltlich etwas aus dem Rahmen fällt, schafft ein kindliches Nachtgebet der Lettin Renate Stivrina erneut umwerfende Höreindrücke. Das titelgebende „Northern Light“ von Ola Gjeilo rundet sich zum gemeinsamen Finale in meisterlicher Sanges- und Instrumentalkunst.

Die beiden Basilika-Kuratoren Hermann Kert und Jürgen Deuble haben eines jener raffinierten Programme kreiert, die in ihrem klug ausgeloteten Spannungsfeld auf hohem Niveau so typisch sind und diese Konzertreihe deutlich von der Konkurrenz abheben.


Zeitschrift Kultur, 24.9.2018, Silvia Thurner
Licht und Farben in vielgestaltiger Vokal- und Instrumentalmusik – Das Vokalensemble Ottava Rima und das Trio Concertante begeisterten in der Basilika Rankweil

Ein Markenzeichen der Basilikakonzerte in Rankweil sind ausgesuchte und gut durchdachte Konzertprogramme, gestaltet von vorwiegend aus Vorarlberg stammenden Musikerinnen und Musikern sowie Sängerinnen und Sängern. Unter dem Leitgedanken „Northern lights“ präsentierte das Vokalensemble Ottava Rima Vokalwerke von zeitgenössischen skandinavischen Komponistinnen und Komponisten. Ergänzend dazu bereicherte das Trio Concertante - Simone Bösch (Flöte), Thomas Dünser (Violoncello) und Julia Scheier (Harfe) - das abwechslungsreiche Programm. Alle Werkdeutungen verströmten einem großen Gestaltungswillen und zogen das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika in ihren Bann.
Das Vokalensemble Ottava Rima mit Bernadette Oberscheider und Michaela Steger (Sopran), Ursula Gantner-Moldaschl und Heike Bösch (Alt), Oliver Moldaschl und Herbert Motter (Tenor) sowie Uwe Grabher und Sigurd Flora (Bass) hatten sich für dieses Konzertprogramm sehr viel vorgenommen, denn sie widmeten sich vorwiegend zeitgenössischen Werken aus dem baltischen Raum sowie aus England und Amerika. Es ist bekannt, dass sich in Estland und Lettland eine unglaublich aktive Komponistenszene, insbesondere im Bereich des Chorgesanges etabliert hat, die ganz eigene musikalische Impulse setzt. Die tiefsinnig gesetzten Kompositionen mit zahlreichen Tonballungen, modalen Harmonien und vielschichtigem melodischem Gewebe entfaltete das Vokalensemble mit großer Konzentration und klarer Diktion.

In Balance miteinander

Das hohe Niveau des Vokalensembles kam in zahlreichen Werkdeutungen zur Geltung. Nachdem sich die Sängerinnen und Sänger gefunden hatten, lenkte das „Sanctus“ von Jaanus Nurmoja die Aufmerksamkeit auf sich. Sogleich mit Andris Vecumnieks „Agnus Dei“ kristallisierte sich ein erster Höhepunkt heraus. Ausgehend von gregorianischen Gesängen modellierte das Vokalensemble in diesem anspruchsvollen Werk eine Steigerung hin zum „miserere nobis“.
Den romantisch fließenden Duktus in „Stemning“ von Wilhelm Peterson-Berger kostete das Ensemble voll aus. In diesem und einigen anderen Werkdeutungen zeigte sich, dass dem Ensemble vor allem dynamisch fließende, ineinander verwobene Stimmenverläufe besonders liegen, dies war auch im „Ave Maria II“ von Rihards Dubra, im „Ave Maria“ von Philip Stopford sowie im Lied „A Small Person’s Evening Prayer“ von Renate Stivrina erlebbar. Besondere Aufmerksamkeit erregte Mia Makaroffs „Were You There“ mit polyphon gesetzten Linien sowie abwechselnd in den Vordergrund tretenden Stimmenverläufen. Auf Kontraste setzte das Werk „Northern Lights“ von Ola Gjeilo mit modalen Wechselgesängen sowie ineinander fließende Klangflächen. 
In manchen Werkdeutungen machten sich auch die Grenzen des Vokalensembles bemerkbar, wenn beispielsweise die Intonation in Tonschichtungen und Akkordballungen unsicher und der Stimmenausgleich eher unausgewogen wirkten.

Hervorragendes Trio Concertante

Einen wesentlichen Anteil am abgerundeten und zugleich abwechslungsreichen Konzertprogramm hatte das hervorragend musizierende Trio Concertante. Feinsinnig musizierten Julia Scheier an der Harfe und Thomas Dünser am Violoncello Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“ und öffneten damit die Ohren für die nuancierte Musizierhaltung. Zum Motto passend erklangen auch das „Chanson de Matin“ sowie das „Chanson de Nuit“ von Edward Elgar. Besonders in diesem Stück lenkte der warme, nie forciert klingende Flötenton von Simone Bösch die Aufmerksamkeit auf sich. Die in einen schönen Dialog zu den zeitgenössischen Kompositionen tretenden Solostücke des Renaissancekomponisten John Dowland spielte Julia Scheier auf einem historischen Instrument und verlieh damit den Werken eine ganz besondere Note. Im Zusammenwirken mit dem Vokalensemble unterstrich das Trio die Aussagegehalte der Chorsätze und trat in eine anregende musikalische Korrespondenz mit den Sängerinnen und Sängern.


 

Kunstforum Montafon, 23.7.2017
panem et circenses - Kammerkonzert mit dem Salus-Trio

Im Sommerkonzert des Kunstforums Montafon fand eine musikalische und erzählerische Auseinandersetzung mit dem Leitthema der Ausstellung „BROT & SPIELE“ statt.

panem et circenses - ein lateinischer Ausdruck aus dem alten Rom, der übersetzt eben „Brot und Spiele“ bedeutet -  ist nicht unbedingt ein Titel der leichten Kost. Hat er geschichtlich gesehen doch einen bitteren Beigeschmack, geht es doch um eine sehr alte Form der Ausbeutung von Unterdrückten und Ausgegrenzten - in einer Arena, zum Gaudium des Publikums.

Brot und Spiele bedeutete auch, dass man (um sein Leben) für das tägliche Brot spielte. Aber nicht nur Krieger und Künstler vollführten einen tagtäglichen Spießrutenlauf: Man denke an Marie Antoinette, die den Armen der Stadt geraten hat, sie mögen doch Kuchen essen, wenn es kein Brot mehr gibt. Auch heute ist es oftmals ein Existenzkampf,  ein mühsames Zusammenpicken von einzelnen Körnchen.

Apropos Zusammenpicken - Haydn beschwerte sich in einem Brief an einen Freund, dass er des Herfallens einer Heuschreckenplage gleich über seine Speisekammern leid sei - seine Gattin lade täglich Geistliche und andere Betsherrschaften ein, zum mittäglichen Essen. Dabei fordere sie von ihm ständig neue Kompositionen zur Unterhaltung derselben. Er sei des Schreibens schon müde, er fühle sich zudem ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Mozart schuf ein musikalisches Lebenswerk für die Ewigkeit, der heitere Lebenswandel verkehrte sich für ihn selbst jedoch ins Gegenteil, und aus dem Spiel wurde bitterer Ernst.

Das Kammermusik-Konzert wurde im Rahmen dieser Thematik mit ernsten und heiteren Anekdoten, gelesen von der Flötistin Simone Melanie Bösch,  gestaltet.


Vorarlberger Nachrichten (CD-Tip), 3.12.2015, Fritz Jurmann
KÜNSTLER: Kammerchor 
„Vocale Neuburg“, Dir. Oskar Egle, Ensemble Quart.Art

ALBUM: Freu dich, Erd und Sternenzelt

VERTRIEB: www.vocale-neuburg.com

Eines der Topvokalensembles im Land wie Vocale Neuburg tritt mit einer Weihnachts-CD in Erscheinung. Klingt abgedroschen, ist es aber nicht. Denn da verleiht die schon international bewährte Naturakustik der Propstei St. Gerold den Einspielungen ein Höchstmaß an Fülle und Transparenz zugleich. Und es wäre nicht Chorguru Oskar Egle, hätte er nicht das traditionelle Gut an Weihnachtlichem mit zeitgemäßen Kompositionen und Arrangements aufgemischt wie dem traumhaften „O Magnum Mysterium“ von Rihards Dubra oder dem aufregenden Heiß-Satz von „Still, still, still“, die die besonderen Chorqualitäten in diesem Bereich zeigen und dem Produkt jegliche Betulichkeit nehmen. 
Das Ensemble Quart.Art hält begleitend und solistisch Schritt. Erfrischende Weihnachten! Bischof Erwin Kräutler ruft im Booklet zum Frieden auf, der heuer so kostbar geworden ist wie nie zuvor. Ein Euro jeder CD geht an seine Hilfsprojekte.



Zeitschrift Kultur, 21.12.2014, Silvia Thurner
Advent sowie Helfen und Teilen passen gut zueinander – Das Ensemble „Quart.Art“, Julia Scheier und engagierte junge Erwachsene stellten sich in den Dienst der guten Sache

Der Advent und die Vorweihnachtszeit bieten immer auch Anlass, um Benefizkonzerte zu geben. Ein besonderes Engagement zeigten Anabel Grabher und Magdalena Nussbaumer in Lustenau. Sie haben ein soziales Jahr im „Daddy Home“ in Südindien verbracht, wo bedürftige Menschen jeden Alters ein Zuhause finden. Nun veranstalteten sie zu Gunsten des von Pater Raja gegründeten Sozialprojektes ein Benefizkonzert. Das Ensemble „Quart.Art“ und die Harfenistin Julia Scheier stellten sich gerne in den Dienst der guten Sache und präsentierten in der Kirche St. Peter und Paul ein ansprechendes Konzert.
Zu Beginn erzählte Anabel Grabher von „Daddy Home“ in Südindien und ihren Erlebnissen mit dort lebenden Menschen. Seit sie dort ein soziales Jahr verbracht hat, ist sie mit Bewohnern des Hauses und dessen Gründer Pater Raja verbunden. Nun hatte die Studentin gemeinsam mit anderen die Idee, das Projekt auch von Vorarlberg aus finanziell zu unterstützen. Dafür wurden auch Grußkarten angefertigt und eigens gebackene Lebkuchenhäuschen zum Verkauf angeboten. Das stimmige Ambiente für diesen besonderen Abend schufen das Ensemble Quart.Art mit Simone Bösch (Flöte) Iradj Bastan Siar (Violine), Walter Tiefenthaler (Viola) und Thomas Dünser (Violoncello) sowie die Harfenistin Julia Scheier.

Abwechslungsreiche Werkauswahl

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Quartett in G-Dur von Franz Anton Hoffmeister. Das ansprechende Werk des Mozart-Zeitgenossen spielten die vier in guter Übereinstimmung, so dass der unterhaltsame Werkcharakter unterstrichen wurde. Die lupenreine und mit einem warmen Timbre versehene Tongebung der Flötistin Simone Bösch kam in den Bearbeitungen des Andantinos von W.A. Mozart (KV 299) und im Sicilienne op. 78 von Gabriel Fauré (arr. für Flöte und Harfe) besonders schön zum Ausdruck.

Mit den beiden Solowerken „Le Jardin Mouillé“ für Harfe solo von J.G. de la Presle und Jacques Iberts Scherzetto stellte Julia Scheier anregende Stimmungsbilder in den Raum. Den tänzerischen Duktus der beiden Werke kristallisierte sie mit ihrer transparenten Spielart heraus. Abschließend erklang das Quintett für konzertierende Harfe und Streichquartett des komponierenden Dichters E.T.A. Hoffmann in der Besetzung für Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Harfe. Das Quartett musizierte eher zurückhaltend und gewährte damit der Harfenistin viel Gestaltungsfreiraum, den sie auch nutzte. Für den herzlichen Applaus dankten die Ensemblemusiker mit „Gabriel’s Oboe“ von Ennio Morricone.

Auf diese Weise angeregt, stießen die angebotenen Lebkuchenhäuschen und die Grußkarten für den guten Zweck auf großes Interesse.


vol.at, 24.6.2014, Andrea Pezold
Vier Virtuosen beglückten an Fronleichnam ihr Publikum mit eindrücklichen Klängen zur Abendstunde. Götzis.Es war ein besonderes Erlebnis für die Liebhaber der schönen Künste, am Donnerstagabend das Konzert von Quart.Art. genießen zu dürfen.
Simone Melanie Bösch spielte die Flöte, Marion Abbrederis, die für Markus Kessler eingesprungen war, strich fast zärtlich ihre Violine, Walter Tiefenthaler zeigte virtuose Höchstleistungen auf der Viola. Die Alte Kirche in Götzis stellte den gebührenden Rahmen dar, für ein Konzert der Sonderklasse.

Alte Meister begeistern Publikum

Kein leichter Tobak, den das Publikum da in der Kirche zu Gehör bekam. Mit Stücken von Johann Christian Bach, Sebastian Bachs jüngstem Sohn, Francois Devienne, der selbst mehrere Instrumente, wie Klavier, Orgel, Querflöte und Fagott beherrschte und Jiri Druzecky (Georg Druschetzky), dem tschechischen Komponisten, hatte man ein fulminantes Programm zusammengestellt. Mit Musik im Herzen und ihrem professionellen Können, betörten Quart.Art ihre Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton.



Zeitschrift Kultur, 27.10.2013, Silvia Thurner

Erzählende Musik zur guten Unterhaltung – Das Ensemble „Quart.Art“ und der Organist Michael Schwärzler gaben ein ansprechendes Konzert

In der Kapelle des Landeskonservatoriums gestalteten das Ensemble „Quart.Art“ mit Simone Bösch (Querflöte), Markus Kessler (Violine) Herlinde Tiefenthaler (Bratsche) und Thomas Dünser (Violoncello) sowie der Organist Michael Schwärzler ein stimmungsvolles Konzert zugunsten von „Pink Ribbon“, der österreichischen Krebshilfe Vorarlberg. Auf dem Programm standen unter anderem Werke der englischen Komponisten Christopher Tambling und Gordon Jacobs sowie „klassische“ Flötenquartette. Die Musiker spielten in einer ausgewogenen Kommunikation miteinander, gut integriert in den Gesamtklang wirkte das warme Timbre der Querflötistin Simone Bösch.

Die Werkauswahl zeigte die Vorliebe der Musiker für schwärmerisch romantische und balladenhaft erzählende Kompositionen. Den Mittelpunkt des Konzertes bildeten die „Four Facies“ des englischen Komponisten Gordon Jacobs. Nach barocken Vorbildern und Allussionen an englische Folkmusic wurden darin die einzelnen Stimmen geführt. Eine große Geste über einem betonten Bordun sowie ein Tanz rundeten das Werk ab. Ansprechend wirkte die Musik zu „Océane“ des französischen Komponisten Jerome Naulais, bei dem die Flötenstimme gut in den Streicherklang eingebettet wurde.

Typische Charaktereigenschaften

Weiters präsentierte das Ensemble „Quart.Art“ Ausschnitte aus zwei Flötenquartetten, die die typischen Charaktereigenschaften dieser Besetzung zum Ausdruck brachten. Das Allegro aus dem op. 3 von Franciszek Lessel, einem Schüler von Joseph Haydn, stellte die virtuos ausgestaltete Flötenstimme in den Vordergrund. Ferdinand Ries, Schüler und „Privatsekretär“ von Ludwig van Beethoven, entfaltete im Adagio con moto (aus dem Quartett WoO 35, Nr. 1) eine liedhaft angelegte melodische Linie. Simone Bösch füllte ihren Part poesievoll aus. Mit markant gesetzten harmonischen Wendungen und motivischen Korrespondenzen belebten die Ensemblemitglieder den musikalischen Fluss.

Gutes Fundament

Georg Philipp Telemanns Quartett TWV 43:g4 musizierten Simone Bösch, Markus Kessler, Herlinde Tiefenthaler und Thomas Dünser gemeinsam mit Michael Schwärzler, der den Basso Continuo an der Orgel verstärkte. Auf diese Weise entwickelte sich ein gutes Fundament, das den musikalischen Gestalten Volumen verlieh. Die Akustik in der Kapelle des Landeskonservatoriums und die räumliche Entfernung zur Orgel waren für die Musiker zwar eine große Herausforderung, aber als Ganzes gehört, kam die energiegeladene Musik gut zur Geltung.

Stimmungsbilder an der Orgel

Michael Schwärzler stellte an der Pflüger-Orgel unter anderem Werke des britischen Komponisten Christopher Tambling vor. Zu hören gab es zuerst die „Fanfare for St. Gregory“ und später „Moonlight on the Hills“ und „Trumpeting Tune“. Die Werktitel waren Programm für eine sentimentale Musik, die der Organist durch die Registrierung zusätzlich betonte. Theodore Dubois’ Werke „Marcietta“ und „Marche-Sortie“ bildeten ein anregendes Gegensatzpaar, das vor allem mit dem zweiten Stück eine wirkungsvolle Steigerung erfuhr.


NEUE, 14.12.2012, Anna Mika
Zwischen Kuppel und Büchern. Beim Weihnachstkonzert der Vorarlberger Landesbibliothek präsentierte sich am Mittwoch höchst vorteilhaft das Ensemble Quart.Art.
Es hat schon Tradition, dass die Vorarlberger Landesbibliothek im Advent ihre Benutzer und Freunde zu einem Konzert in den Kuppelsaal einlädt.

Dieser ehemalige Kirchenraum ist ein besonderer Ort. Wenngleich akustisch nicht auf allen Plätzen ideal und an kalten Tagen wie diesem Mittwochabend ziemlich zugig, so ist es doch erbauend, zwischen all den Büchern zu sitzen und der Musik zu lauschen. Und wenn diese so ansprechend dargeboten wird wie dieses Jahr vom Ensemble Quart.Art, so ist der Abend gelungen.

Dieses Ensemble besteht aus Vorarlberger Musikern, die weniger häufig zu hören sind als so manche ihrer Kollegen, doch das sagt offensichtlich nichts über ihre Qualität. Im Mittelpunkt steht die Flötistin Simone Melanie Bösch mit ihrem runden und fließenden Klang. Der Geiger Markus Kessler, den man aus mehreren Orchesterformationen im Land kennt, bereichert dies mit seinem schlanken und gut artikulierten Spiel. Auch Thomas Dünser am Cello pflegt diese Tugenden und bezaubert mit seiner Musikalität. Die Bratsche hätte Walter Tiefenthaler spielen sollen, der erkrankte. Kurzfristig sprang seine Frau Herlinde Tiefenthaler für ihn ein und meisterte den Abend zur Zufriedenheit.

Geben und nehmen:

Auf dem Programm standen Werke der Wiener Klassik, die durch die Musizierweise des Quart.Art wunderbar zum Klingen kamen, denn das Zusammenspiel erfolgte in schönstem Geben und Nehmen, fein abgestimmt und stets gemeinsam atmend. Ein wunderschönes Quartett von Joseph Haydn eröffnete den Abend, und bei den Variationen von Mozarts Flötenquartett KV 285b trat jedes der Instrumente vorteilhaft hervor.

Von Franz Krommer erklangen zwei melodiöse Sätze, bevor ein Werk von Franz Anton Hoffmeister mit virtuosem Gestus den schönen Abend beschloss. Bleibt zu sagen, dass Franz Josef Köb zwischen den Stücken eine spaßige Weihnachtsgeschichte von Robert Gerhard und eine besinnliche von Selma Lagerlöf las und dass man das Ensemble Quart.Art gerne bald wieder hören möchte.

Ensemble QUART.ART


info@quartart.net

Simone Melanie Bösch +43/699/10846103                                                                                                               
Thomas Dünser +43/650/4204205